Digitale Transformation der Verwaltung
ITEBO entwickelt Online-Prozesse unter Einbeziehung der kommunalen Familie
von Bernd Landgraf, Geschäftsführer ITEBO-Unternehmensgruppe

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In diesem Heft stellen wir ein Thema in den Mittelpunkt, an das viele von uns eher mit der Einstellung herangehen: „Es ist schon alles gesagt, aber eben noch nicht von allen … .“ Egal, ob auf den leider(viel) zu wenigen Präsenzforen oder wieder gewohnt zahlreichen virtuellen Kongressen dominiert in diesemJahr ein Thema: OZG – quo vadis? Alle Agenden haben den Fokus: Wo stehen wir aktuell – fast schon in Sichtweite der Ziellinie – irgendwann Ende des nächsten Jahres.
Dabei greift die Diskussion über Umsetzungsquoten, den Reifegrad der 575 Leistungsbündel etc. eigentlich sowieso zu kurz. Die digitale Transformation derVerwaltungen ist ein fortlaufender Prozess und kein definierter Endzustand. Und was nutzt es, wenn irgendwo irgendein Prozess digital produktiv geht, aber nicht einer breiten Nutzerschicht zur Verfügung steht?
In diesem Sinne sind entsprechende Sachstandsberichte interessant, aber ob ein Bundesland in entsprechendenRankings Tabellenführer ist oder nur in der unteren Tabellenhälfte steht, verkürzt die Betrachtung.Viel mehr Aufmerksamkeit sollte den Bewertungen von Adressaten der digitalen Dienstleistungen geschenkt werden. Hier empfehle ich einen Blick auf den jüngsten Report des jährlich durchgeführtenE-Government-Monitor der Initiative D21: Dort steht im Jahr 2021 einem Anstieg der E-Government-Nutzung auf jetzt 54 % ein starker Rückgang der Zufriedenheit um 15 % gegenüber! Vordere Plätze der genutzten Leistungen nehmen immer noch Terminvereinbarungen, die digitale Kommunikation mit derBehörde oder der Download von Formularen ein…
Mehr als 10 Jahre nach Einführung des neuenPersonalausweises freuen wir uns über dieBereitstellung der Online-Ausweisfunktion auf Android-Smartphones oder iPhones über NFC.Der digitale Ausweis gehörte in 2021 auf jedesSmartphone – das selbstverständliche kontaktloseBezahlen mittels Geldkarte lässt grüßen.
Natürlich ist eine Zielmarke für die vollständig digitale Verwaltung im nächsten Jahr nicht realistisch – warum also dann noch einKundenmagazin zu Online-Prozessen?
Die ITEBO-Unternehmensgruppe vertritt konsequent und erfolgreich hierzu ihre Philosophie: Die digitaleTransformation der Verwaltung lässt sich nur erfolgreich unter konsequenter Einbeziehung der kommunalenFamilie verwirklichen. Kommunen kennen ihreKunden oder Bürgerinnen und Bürger und wissen, worauf es ankommt. Wenn es gelingt, die breitePalette der kommunalen Dienstleistungen im Front-End über ein leistungsfähiges Portal den Kunden als fertige Lösung anzubieten, ist das konkreter Mehrwert und messbare Kundenzufriedenheit. Hier gibt es bereits ganz viele gute Lösungen. In diesem Sinne möchten wir Ihnen hierzu mit dieser Ausgabe einenÜberblick aus der Bottom-up-Perspektive, verbunden mit Erfahrungsberichten unserer Kunden, liefern. Wir möchten Ihnen damit einen etwas anderen Impuls für die Fortschreibung der eigenen Digitalisierungsfahrpläne liefern und stellen uns gerne einer Diskussion.
2022 wird neben entscheidenden Erfolgen bei der kommunalen Digitalisierung im Gegenstrom auchLösungen bei Top-down-Angeboten bringen. In diesem Sinne freue ich mich auf das neue Jahr!

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