
Mit der zunehmenden Digitalisierung steigen die Anforderungen an die bereits komplexen IT-Themen. Immer mehr Kommunen wählen die Auslagerung ihrer IT-Infrastruktur in Rechenzentren. Ziel ist es, einen sicheren und hochverfügbaren Betrieb von IT-Systemen und Anwendungen zu sicherzustellen.
Denn eine eigene moderne und sichere IT-Infrastruktur vorzuhalten, erfordert kontinuierliches Überwachen und Optimieren von Hard- und Software. Durch die stetig wachsenden Anforderungen geraten Kommunen schnell an ihre Grenzen.
Cloud-Anwendungen erweitern die Möglichkeiten und Freiheiten der Mitarbeitenden erheblich, stellen aber die IT-Abteilung vor ganz neue Herausforderungen in Bezug auf Datenschutz, Sicherheit und auch Support.
Enormer Bedarf an aktuellem Fachwissen
Das liegt nicht zuletzt am Fachkräftemangel. Wer heute eine sichere und funktionale IT-Infrastruktur bereitstellen möchte, benötigt fundiertes Wissen in vielen Bereichen in einer Tiefe, die gerade kleinere IT-Abteilungen zunehmend nicht mehr vollständig abdecken können.
Selbst wenn alle notwendigen Qualifikationen für einen sicheren Betrieb mit minimalen Ausfallzeiten in der Organisation vorhanden sind, ist die stetige Weiterbildung und Aktualisierung des Wissens unumgänglich. Nicht immer ist die Zeit dafür im Tagesgeschäft vorhanden. Doch wer nicht informiert bleibt, gerät schnell in Verzug und kann nicht mehr mit aktuellen Anforderungen mithalten.
Die Bedrohung durch Cyberkriminelle wächst für Kommunen stetig und erfordert strategisches Vorgehen und das Know-how, mögliche Sicherheitslücken immer im Blick zu behalten und zu schließen. Stetig Hard- und Software vorzuhalten, die die wachsenden Anforderungen erfüllt, erfordert ständige Kontrolle, das Prüfen von Kompatibilität und im besten Fall auch gezielten, kostensparenden Neuerwerb. IT-Abteilungen müssen zudem nicht nur technische Vorgaben beachten, sondern auch rechtliche wie das NIS-2, KRITIS und Datenschutzvorgaben. Projektmanagement und Qualitätskontrollen fallen ebenfalls in den Aufgabenbereich.
2023 wurden laut Bundesamt für Informationstechnik im
Monat durchschnittlich zwei Ransomware-Angriffe auf Kommunalverwaltungen oder kommunale Betriebe bekannt.
Die Dunkelziffer und die Anzahl an abgewehrten Angriffen sind hoch.
Bedrohungslage nimmt stetig zu
Der hohe Aufwand für Weiterbildung und Fachwissen ist auch wegen der akuten Bedrohungslage notwendig. Kommunen erweisen sich in den letzten Jahren immer wieder als attraktive Ziele für Cyberkriminelle.
Die größte Bedrohung entsteht demnach durch offene oder falsch konfigurierte Online-Server.
Der Schaden kann enorm sein: Im Ernstfall müssen Kommunen schnellstmöglich ihre Handlungsfähigkeit wiederherstellen und ihre gesamte Hard- und Software prüfen, wenn nicht gar ersetzen. Teilweise dauert es Monate, bis sie alle Dienste wieder anbieten können. Dadurch können schnell Kosten in sechs- bis siebenstelliger Höhe entstehen. Der Schaden, der durch den Vertrauensverlust der Bürgerinnen und Bürger entsteht, lässt sich indes nicht in Geld beziffern.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Erreichbarkeit des Customer Support Desks, das die Anfragen der Mitarbeitenden der Kundinnen und Kunden jederzeit entgegennimmt und bei Fragestellungen unterstützt.
Die Investitionskosten werden verringert und sind durch monatliche Preise einfach zu kalkulieren. Kommunen können ohne großen eigenen Aufwand Prozesse verbessern und Reaktionszeiten verkürzen. Das erlaubt die Fokussierung auf Kernaufgaben und setzt Innovationskraft frei.
Erhöhte Sicherheit durch aktuelles Fachwissen
Der wohl größte Vorteil sind die hohen Sicherheitsstandards in den ITEBO-Rechenzentren, die den zuverlässigen Schutz von Anwendungen und Daten ermöglichen. Ein vollumfänglicher Virenschutz, regelmäßige Backups und das Monitoring der Systeme tragen neben vielen anderen Sicherheitsmaßnahmen zur Sicherheit vor Schadangriffen bei.
Die ITEBO-Rechenzentren verfügen über das Fachwissen, um Angriffe zu vereiteln und Kunden so vor großen Schäden zu schützen. Regelmäßige Weiterbildungen und der Austausch der Kolleginnen und Kollegen untereinander tragen dazu bei, dass sie auch neue Entwicklungen und Methoden nicht überraschen.
1. Schritt
Die Projektumsetzung erfolgt nach einem festen Schema, das sich vielfach als vorteilhaft erwiesen hat und genügend Flexibilität für die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Kunden bietet.
In einem ersten Schritt erfolgt eine detaillierte Bestandsaufnahme der vorliegenden IT-Infrastruktur. Auf dieser Grundlage erfolgt eine Strategieentwicklung. Die Projektverantwortlichen erstellen dafür ein IT-Strategiedokument und erarbeiten ein Angebot für das Transitions- und Transformationsprojekt.
2. Schritt
Im zweiten Schritt übernimmt das ITEBO-Rechenzentrum die IT-Infrastruktur der Kommune. Die dafür minimalen notwendigen Ausfallzeiten finden außerhalb der Arbeitszeiten statt, sodass Mitarbeitende von der Umstellung fast nichts mitbekommen.
3. Schritt
Im abschließenden Schritt optimieren die Expertinnen und Experten die neue IT-Infrastruktur in den Rechenzentren und stellen dadurch den bestmöglichen Betrieb sicher.

Mirco Haaken
IT-Projektleiter der ITEBO-Unternehmensgruppe
Mehr Zeit für die Zukunft;
mehr Möglichkeiten im Jetzt
Durch die Auslagerung der IT-Infrastruktur in das Rechenzentrum kann sich die hauseigene IT-Abteilung vermehrt auf interne Projekte konzentrieren. Sie muss sich nicht mehr um die Kerninfrastruktur kümmern, sondern kann beispielsweise die Digitalisierung voranbringen. Durch die einfache Skalierbarkeit dürfen IT-Abteilung und Innovatoren endlich wieder von dem träumen, was sein kann, und müssen sich nicht durch Begrenzungen ausbremsen lassen. Sie profitieren von klar definierten Zuständigkeiten und Verantwortungen und können sich auf die Qualität der Leistungen verlassen, die die Rechenzentren erbringen.
Nicht zuletzt sind Hochverfügbarkeit und Sicherheit wichtige Merkmale, die auch für Mitarbeitende der Kommune direkt spürbar sind und ihren Arbeitsalltag effizienter und effektiver gestalten.

Ihr Ansprechpartner rund um die Transition in das ITEBO-Rechenzentrum
Marius Pabst
Teamleiter Vertriebsaußendienst

Container for the dynamic page
(Will be hidden in the published article)